Aktuelles

SP wirkt mit bei Münsingen 2030

Ortplanungsrevision: Die SP Münsingen setzt sich in der Mitwirkung zu Münsingen 2030 entschieden für eine gute Wohn- und Lebensqualität für ALLE Bevölkerungsgruppen ein: Das bedeutet unter anderem die Förderung von preisgünstigem Wohnraum, sichere und attraktive Veloverbindungen, genügend Zonen für öffentliche Nutzung und der Einsatz für einen nachhaltigen Umgang mit Energie und Grünflächen.
> Die vollständige Mitwirkung im Wortlaut

Die SP Münsingen nimmt Stellung zur Sanierung Ortsdurchfahrt

Die SP Münsingen begrüsst die Projektänderungen an der Sanierung Ortsdurchfahrt. Sie weist dabei auf konkrete Punkte hin, die für Sicherheit des Velo- und des Fussverkehrs entscheidend sind. > Die Stellungnahme im Worlaut

Öffentliche Infoveranstaltung mit Podiumsdiskussion zur Trinkwasser- und zur Gletscherinitiative

am Mittwoch, 28. August in der Aula Schlossmatt, Münsingen

Sind die Gletscher noch zu retten?
Subventionieren wir unsere eigene Wasserverschmutzung?

Zwei Initiativen geben Gegensteuer: Die SP und die Grünen Münsingen luden die Bevölkerung ein, sich über die Trinkwasser- und über die Gletscherinitiative informieren zu lassen. Für einen gut besuchten und  interessenten Abend sorgte nicht zuletzt das hochkarätig besetzte Podium (zum Vergrössern auf das Bild klicken):

Hans Stöckli macht auf seiner Tour de Berne am 21. August Halt in Münsingen

Unser Ständerat Hans Stöckli fährt auf seiner "Tour de Berne" am 20./21. August mit dem E-Bike und vielen UnterstützerInnen von Magglingen via Burgdorf nach Thun. Dabei macht er am Mittwoch, 21. August von 11:00 - 12:00 auch Halt auf dem Dorfplatz vor dem neuen Coop in Münsingen. Der Anlass steht unter dem Motto "Die SP redet mit den Menschen und nicht über sie".

SP-Parlamentarierinnen fordern Gratis-Ortsbus für über 65jährige

AHV-Rentnerinnen und AHV-Rentner leben häufig in bescheidenen Verhältnissen. In der Schweiz kommen rund 14% nicht ohne Ergänzungsleistungen über die Runden. Es besteht die Gefahr, dass sie weniger am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und unter Einsamkeit leiden. Unsere beiden SP-Parlamentarierinnen Elisabeth Striffeler und Thekla Huber-Kaiser geben Gegensteuer: Sie verlangen in einer Motion, dass Münsingerinnen und Münsinger über 65 gratis den Ortsbus benützen dürfen. Das Parlament wird am 5. November 2019 über die Motion beraten.

Motion für bezahlbaren Wohnraum

In Münsingen bezahlbare Wohnungen zu finden, wird zunehmend schwieriger. Die Wohnkosten verschlingen einen immer grösseren Teil des Haushaltsbudgets. Mit einer Motion für bezahlbaren Wohnraum tritt die SP Münsingen diesem Trend entgegen. Mit der Motion will die SP erreichen, dass die Gemeinde Münsingen den preisgünstigen und qualitativ hochwertigen Wohnungsbau fördert.

Am Donnerstag, 7. März 2019 fand um 19:00 in der Aula Schlossmatt ein Informationsanlass zum Thema "Wohnbaupolitik in Münsingen" statt. Im Anschluss daran hat die SP Fraktion am 15. März eine überarbeitete Motion eingereicht. Der Gemeinderat hat dank der SP den Handlungsbedarf erkannt und in einer ersten Stellungnahme bekräftigt, dass er die Zielsetzung des gemeinnützigen Wohnungsbaus unterstützt. Er will diesen mit Anreizen fördern. Am Dienstag, 5. November wird das Parlament über die Motion diskutieren und abstimmen.

Dreiköniginnentag

Frauen erhalten im Schnitt 40% tiefere Renten als Männer. Sie kümmern sich öfter unbezahlt um die Kinder und den Haushalt. Und auch in Politik und Wirtschaft sind sie massiv untervertreten. Statt Dreikönigstag feiert die SP Münsingen deshalb am 7. Januar den Königinnentag und verteilt am Bahnhof Königinnenküchlein an die die Passantinnen. Damit es diesen Tag in Zukunft nicht mehr braucht, setzt sich die SP konsequent für Gleichstellung ein.
Klicken Sie auf das Bild, um es grösser zu sehen.

"Münsingen 2030": Wachstum Münsingens darf nur unter klaren Rahmenbedingungen und mit Qualität erfolgen

An den zwei Bevölkerungsworkshops der Gemeinde am 14. August und 24. Oktober 2018 kam klar zum Ausdruck, dass die Entwicklung Münsingens nur massvoll und mit hoher Qualität erfolgen darf. Die Resultate und Informationen aus den Workshops sind unter www.muensingen.ch/de/<wbr />aktuelles/meldungen/laufende-<wbr />Projekte/#anchor_e5893daf_<wbr />Accordion-Muensingen-2030 abrufbar.

Seitens SP Münsingen nahmen mehrere Mitglieder an den Workshops teil. Anhand der Inputs der Teilnehmenden ist klar, dass das Feld von reiner Zonenplanung geöffnet werden muss. Kreative Ansätze sowie handfeste und verbindliche Qualitätsanforderungen sind zwingend nötig. Dazu gehören etwa die Förderung von

- Lebensqualität, z.B. dank Gestaltung von Frei- und Bewegungsräumen, öffentlichen Plätzen

- Langsamverkehr (Fussgänger und Velo)

- Münsingen als regionales Zentrum (ohne unbedingt bevölkerungsmässig wachsen zu müssen)

- Abfederung des Klimawandels (Hitzeinseleffekt in Städten), Bewältigung von häufiger auftretenden Extremwetterereignissen (Kanalisation Unterdorf, genügend Sickerflächen welche nicht überbaut sind)

- Ansiedelung von Familien und jungen Leuten

- gesellschaftlich durchmischtem Wohnen

- Münsingen als Wirtschaftsstandort: Schwerpunktbildung, ev. Anreize für pop-up-Firmen

- der Nutzung und Instandhaltung gemeindeeigener Bauten / Gebäude

- Naherholungsgebieten inkl. Perimeter Aare sowie dessen Ausbau

- Wohnbaugenossenschaften und alternativen Wohnformen, insbesondere auch für SeniorInnen

- Mobilitätskonzepten, mit dem Ziel der Stärkung des öffentlichen Verkehrs und einer stärkeren Beschränkung von Parkplätzen pro Wohnung

 

In einem nächsten Schritt geht es darum, die offiziellen Berichte und die erarbeiteten Grundsätze des Gemeinderates abzuwarten, dann zu analysieren und in der Mitwirkung aktiv zu beurteilen. 

 

Ortsgruppe Pro Velo Münsingen braucht dich als neues Mitglied!

Seit Frühjahr 2018 gibt es auch für Münsingen als Kleinstadt eine Ortsgruppe Pro Velo. Pro Velo setzt sich dafür ein, dass Velofahren im Alltag Spass macht und wir alle sicher und schnell ans Ziel kommen. Anspruch ist es, das Velofahren konsequent zu fördern, weil es das effizienteste, umweltfreundlichste, leiseste und platzsparendste Verkehrsmittel ist.

Weitere Informationen unter www.provelobern.ch/muensingen, trete am Besten gleich als Mitglied bei.

Ansprechperson ist das SP-Mitglied Anita Stauffer. 

Hauptinitiant Nick Raduner (Mitglied SP Münsingen) erzwingt Volksabstimmung zu höheren Bauten

Das Münsinger Parlament entschied an der Sitzung von Ende Mai 2018 mit knapper Mehrheit von 14 zu 12 Stimmen, dass eine Aufstockung zweier 40 jähriger Gebäude am Jungfrauweg von 3 auf 4 vollwertige Geschosse möglich sein soll. Dies bedeutet, dass im Baureglement der Gemeinde Münsingen neu grundsätzlich viergeschossiges Bauen (mit zusätzlichem Attikageschoss) ermöglicht wird. Die Fraktion der SP Münsingen sagte mit 4 zu 2 Stimmen ebenfalls ja zur Änderung im Baureglement.

Gegen diesen Entscheid hat eine Gruppe von Nachbarn am Jungfrauweg für ein Referendum Unterschriften gesammelt. Innerhalb der Sammelfrist von 30 Tagen kamen insgesamt 562 Unterschriften zusammen, nötig zum Zustandekommen des Referendums wären lediglich 150 gewesen. Als eigentliches Zugpferd der Gegner mit dem Slogan "nicht-hoeher" gilt Nick Raduner. Als engagiertes SP Mitglied schaffte er es, dank dem demokratischen Mittel des Referendums eine Volksabstimmung zu erzwingen. Diese Abstimmung ist auf den 25. November 2018 angesetzt. Weitere Informationen sind unter www.nicht-hoeher.ch abrufbar.

Bevölkerungsworkshops Projekt Münsingen 2030 am 14.8. und 24.10.2018

Das Gemeindeparlament hat an der Sitzung vom 29. Mai 2018 den Projektierungskredit für Münsingen 2030 gutgeheissen. Es geht in diesem Projekt um die aktive Gestaltung der Planung von Münsingen für die kommenden 15-20 Jahre. Wo und wie kann verdichtet gebaut werden? Was bedeutet für Münsingerinnen und Münsinger hohe Lebensqualität? An was ist diese geknüpft?

Damit die Inhalte nicht nur am Bürotisch von Experten und der Verwaltung reifen, wird die Bevölkerung aktiv miteinbezogen. Auch die SP Münsingen ruft die Mitglieder und Sympathisanten dazu auf, an den zwei Workshops mitzumachen und so aktiv Einfluss zu nehmen. Die Workshops finden wie folgt statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich:

Dienstag, 14. August von 18.30-22.15 Uhr im Schlossgutsaal

Mittwoch, 24. Oktober von 18.30-22.15 Uhr im Schlossgutsaal

Die Teilnahme an beiden Workshops ist Voraussetzung, weil diese aufeinander aufbauend sind. Details zum Projekt Münsingen 2030 können bei der Einwohnergemeinde Münsingen in Erfahrung gebracht werden. Offizielle Anmeldefrist: 6. Juli 2018.

Resultate aus nationaler Veloumfrage bestätigen: "Veloville" Münsingen landet im Mittelfeld

Pro Velo führt alle vier Jahre in Schweizer Städten Umfragen zur Velofreundlichkeit durch. Die Resultate der Befragung Herbst 2017 zeigen, dass es für Velofahrende in Münsingen Luft nach oben gibt. Knapp 240 Personen füllten den Online-Fragebogen mit insgesamt 34 Fragen aus. Verschiedenste Aspekte von Veloabstellplätzen zu Markierungen für Velofahrende bis hin zum allgemeinen Sicherheitsempfinden wurden angesprochen und ausgewertet. In der Kategorie "kleine Städte" belegt Münsingen im Ranking Platz 8 von 18. Die Medienmitteilung mit den Ranglisten ist als pdf-Dokument weiter unten abrufbar. Mit Klick auf das Dokument öffnet sich das Dokument und wird lesbar.

Die SP Münsingen ist erfreut, dass im Mai 2018 die Ortsgruppe Münsingen von Pro Velo gegründet wurde. Dank ihr bringen wir sicherlich mehr Velo nach Münsingen. In einigen wichtigen Verkehrsprojekten muss dem Langsamverkehr inkl. Velofahrenden wichtiger Raum gewährt werden. Dazu zählen das Projekt Münsingen 2030, die Sanierung der Ortsdurchfahrt Münsingen oder die Umsetzung der Entlastungsstrasse Nord.

Kontakt Ortsgruppe Pro Velo:

Anita Staufffer, 079 227 88 23 / 031 721 03 37 oder muensingen(at)provelobern.ch

Homepage: www.provelobern.ch/muensingen

Bestätigung der SP-Politik auf kantonaler Ebene

Seitens Ortspartei SP Münsingen ist ebenfalls Erfreuliches von den Grossratswahlen zu berichten: Elisabeth Striffeler-Mürset erreichte das beste Resultat aller Kandidierenden der Listen Mittelland-Süd! Wir gratulieren zur Wiederwahl und weiterhin viel Elan als Fraktionspräsidentin SP Kanton Bern. Auf der reinen Frauenliste stellte sich auch Thekla Huber-Kaiser zur Wahl. Vielen Dank für die Stimmen, welche auch sie der SP beschert hat.

Dank der SP konnte auch der Frauenanteil im Grossen Rat auf nun knapp 36% gesteigert werden. Von den insgesamt 38 gewählten SP-Kandidierenden aus dem ganzen Kanton sind 22 Frauen. Die Ausgewogenheit der Geschlechter ist nur eines unter vielen Qualitätsmerkmalen der SP. 

Allen Gewählten viel positive Energie in der Ausübung des Amtes im Berner Rathaus.

Elisabeth Striffeler-Mürset und Thekla Huber-Kaiser in den Grossrat!

Am 25. März 2018 sind Regierungs- und Grossratswahlen des Kanton Bern. Damit wieder die Zukunft statt der Abbau im Zentrum steht, zählt einmal mehr jede Stimme. 

Seitens SP Münsingen kandidieren zwei Parlamentarierinnen für den Grossrat. Elisabeth Striffeler-Mürset tritt als Fraktionspräsidentin der SP im Grossen Rat als Bisherige an. Gemäss ihr können alte, arme und kranke Menschen nicht weggespart werden - sie benötigen unsere Unterstützung und Solidarität. Mehr Informationen zu Elisabeht sind abrufbar unter www.striffeler.ch. Thekla Huber-Kaiser als zweite Kandidatin will, dass gute Lebenswelten für jung und alt gemeinsam gestaltet werden.

v.l.n.r: Elisabeth Striffeler-Mürset, Jürg Maurhofer (Wahlkampfkoordinator) und Thekla Huber-Kaiser

Herzlichen Dank!

Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für die grosse Unterstützung bei den diesjährigen Gemeindewahlen.

Im Vergleich zu den Wahlen 2013 haben wir in diesem Jahr unseren Wähleranteil um über 5% steigern können. Wir stehen nun bei 18.2%. Im Gemeinderat konnten wir den Sitz von Rosmarie Münger, die wegen Amtszeitbeschränkung Ende Jahr ihre politische Arbeit für die Gemeinde beendet, neu mit Gabriela Krebs besetzen, unserer diesjährigen Parlamentspräsidentin. In der neuen Legislatur sind wir im Parlament neu mit 6 Personen vertreten. Das freut uns ausserordentlich.

Wir waren regelmässig mit einem Stand sowie unseren Kandidatinnen und Kandidaten im Dorf präsent. An zwei Samstagen haben wir telefonisch potentielle SP Wählerinnen und Wähler kontaktiert. Dieser Wahlkampf ist honoriert worden. Weitaus wichtiger waren wohl hingegen unsere klaren Positionsbezüge in der Altersarbeit oder in Verkehrsfragen. Stichwort Entlastungsstrasse Nord.

Die SP wird sich auch in Zukunft für alle Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen. Wir engagieren uns für Lösungen, von denen Junge wie Alte, Mieterinnen und Mieter wie Wohnungsbesitzer, Motorisierte wie ÖV-Nutzer, Velofahrer und Fussgänger einen Vorteil haben. Wir engagieren uns für transparente Informationen und die Mitwirkung aller interessierten Gruppen in die Weiterentwicklung unserer Gemeinde.

Wir danken für das Vertrauen.

SP Münsingen

Roland Beeri, Präsident SP Münsingen

Von 4 auf 6 Parlamentssitze: Besten Dank allen Wähler/innen für das Vertrauen!

An den Gemeindewahlen vom 26. November 2017 wurden folgende Personen neu ins Parlament resp. in den Gemeinderat gewählt (v.l.n.r): 

Thekla Huber Kaiser (neu)

Linus Schärer (neu)

Mandi Lutumba (neu)

Heinz Malli (parteilos, bisher)

Gabriela Krebs (Gemeinderat, neu)

Cristina Sommer Friederich (2. Ersatzplatz)

Elisabeth Striffeler (bisher)

Martin Schütz (neu)

„Die neue Strasse teilt das Dorf“ (Titel im „Bund“-Artikel vom 25.9.17)

Mit einem Zufallsmehr von 13 Stimmen und dies bei einer hohen Stimmbeteiligung von 64%, wurde der Investitionskredit angenommen.

Realistisch betrachtet ist Münsingen bezüglich der Entlastungsstrasse in zwei gleich grosse Gruppen geteilt. Gemeindepräsident Moser sagte, bei diesem knappen Resultat sei es wichtig, mit allen den Dialog zu suchen. In den weiteren Ausführungen ist dann von einer Begleitgruppe zur Verbesserung von Lärmschutz sowie der besseren Einbettung in die Landschaft die Rede.  Bisher ist gar nichts passiert. Die Haltung des Gemeinderates ist nichts als Schönfärberei. Aber es kommt noch dicker. Die Abstimmung über die Entlastungsstrasse war eigentlich nur die Abstimmung über das grössere Teilprojekt. Gemeinderat Kägi denkt, dass es für den Anschluss Industriestrasse keine weitere Volksabstimmung geben werde. Dieser kostet übrigens weitere rund 5 Mio. Franken. Denn ohne diesen Anschluss endet die Entlastungsstrasse in der Sägegasse. Der ganze Verkehr würde sich durch die Quartierstrassen im Dorfteil West abwickeln. Von diesen weiteren Kosten oder einem konkreten Betrag war in der Abstimmungsbotschaft nichts zu lesen oder hören.

Die Entlastungsstrasse war also nur ein Teil des Projektes. Und weil der Gemeinderat gerade nur die knappste Mehrheit schaffte, liest sich die Aussage von Kägi, der Gemeinderat werde diesen Kredit schon so anpassen, dass er nicht noch einmal vom „Volk“ sondern nur vom Parlament genehmigt werden muss. 

Das heisst unter dem Strich, die Entlastungsstrasse kostet nicht 15 Mio., nein sie kostet rund 20 Mio. Franken. Da wird der Stimmbürger für dumm verkauft. Eine sehr arrogante Haltung.

Total 5649 gültige Stimmen, ein Mehr von 13 Stimmen und die Missachtung der Gegner dieser Entlastungsstrasse durch den Gemeinderat sind beste Voraussetzungen, dass grosse Teile der Bürgerinnen und Bürger sich von der Politik abwenden, weil sie sich nicht ernst genommen fühlen.

Eine letzte Chance bleibt noch. Die Missachtung der Hälfte der Bevölkerung kann jetzt mit dem Stimmzettel korrigiert werden. Die am 26. November stattfindenden Gemeindewahlen sind die Gelegenheit, an der Urne ein klares Votum gegen dieses unfaire und unprofessionelle Vorgehen des heutigen Gemeinderates abzugeben.

Roland Beeri, Präsident SP Münsingen

Alterspolitik in Münsingen - wie weiter?

Die Anzahl älterer und alter Menschen steigt stetig. Ist die Gemeinde Münsingen auf diese Herausforderung vorbereitet?  Oder läuft uns die Zeit davon?

Der Anstoss, sich mit diesem Problem zu beschäftigen,  gab die SP mit einer Volksmotion „Alt werden in Münsingen“. Die Motion forderte die längst fällige Überarbeitung des Altersleitbildes und eine konsequente Umsetzung der Massnahmen.  

Was geschah bis jetzt?

  •  2014 wurde die Motion angenommen.
  •  2016 erstellte eine Arbeitsgruppe das neue Altersleitbild.
  •  Im Oktober 2016 wurde es vom Gemeinderat genehmigt.
  •  Im ersten Halbjahr 2017 wurde darüber diskutiert, wer für die Umsetzung zuständig sein soll.
  •  Im Sommer 2017 wurde ein Verein „Seniorenrat“ gegründet, der für den Gemeinderat die Umsetzung anpacken soll.

Wenn der Massnahmenkatalog umgesetzt wird, ist die Gemeinde Münsingen für die Zukunft gut gerüstet. SP-Mitglieder haben auf allen Ebenen am Altersleitbild mitgearbeitet und werden sich auch im Seniorenrat  für ein lückenloses Angebot, die Unterstützung von Organisationen und die Vertretung der Interessen von Seniorinnen und Senioren einsetzen.

Wieso aber einen Verein gründen, damit das Altersleitbild des Gemeinderats umgesetzt wird?

Wir zweifeln am politischen Willen des Gemeinderats, die Herausforderung „Alt werden in Münsingen“ anzunehmen. Könnte es sein, dass er die Verantwortung abschieben möchte? Zumal für die geplante Stelle „Alter“ auf der Gemeindeverwaltung keine zusätzlichen Stellenprozente geschaffen werden, sondern die Aufgabe vom bestehenden Personal erledigt werden soll (einfach so nebenbei).

Wir wünschen dem Seniorenrat gutes Gelingen.

Was nur möglich sein wird, wenn er eng in die Gemeindepolitik und die Verwaltung eingebunden ist, seine Anliegen gehört und ihm keine Steine in den Weg gelegt werden. 

Autoren: Josefa Barmettler,  Jürg Mauerhofer, Roland Beeri 

Salamitaktik im Hundesportzentrum?

Wir blicken zurück: Im Dezember 2015 ist die Überbauungsordnung mit Zonenplanänderung «Tiersportzentrum Aare Münsingen» von einer knappen Mehrheit des Münsinger Parlamentes abgelehnt worden. Die Gründe für diese Ablehnung waren vielfältig: Das Projekt erschien einigen als überdimensioniert, sah es doch nebst den geplanten zwei Hundesporthallen auch noch je 400 m2 für ein Fitnessstudio und Wohnungen vor, befürchtet wurde zudem ein Mehrverkehr auf der ohnehin schon engen Belpbergstrasse und nicht zuletzt sollte ein Eingriff in eine geschützte Landschaft vollzogen werden, welche im Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung (BLN) aufgeführt ist.

Die Überraschung bei Gemeinderat und Grundeigentümer über den negativen Parlamentsentscheid war gross: Er sei sehr, sehr enttäuscht, liess sich Hanspeter Glur in der BZ zitieren und nun gedenke er das Projekt vielleicht in Rubigen oder Wichtrach zu verwirklichen.

Eineinhalb Jahre später: Die Bagger sind inzwischen aufgefahren, ein Baukran thront hoch über den Wipfeln des Aareufers, das Skelett des Hundesportzentrums, inzwischen nennt es sich auf gut Neudeutsch «Swiss Dog Arena», ist bereits hochgezogen. Das Projekt wird also weder in Rubigen noch in Wichtrach verwirklicht, sondern am ursprünglich geplanten Ort, in etwas abgespeckter Form zwar und im Rahmen der bestehenden planungsrechtlichen Bedingungen.

Doch kaum ist die Bautätigkeit aufgenommen worden, erscheint Ende April dieses Jahres im Anzeiger bereits ein neues Baugesuch der «Swiss Dog Arena», welches den Einbau einer Angestelltenwohnung vorsieht. Die Begründung erstaunt sehr: Aufgrund der wertvollen Geräte wird es nun als sinnvoll bzw. notwendig erachtet, dass die Anlage dauernd bewohnt und überwacht werden muss, um sie vor möglichen Vandalenakten zu schützen. Hat man diese Notwendigkeit erst jetzt bemerkt?

Natürlich wird durch diese Abwartswohnung kein Mehrverkehr verursacht, und auch die äusseren Abmessungen der Anlage bleiben unverändert, es ist vielmehr die Vorgehensweise des Grundeigentümers und der Architekten, die ich und einige weitere ParlamentarierInnen doch als etwas stossend erachten. Denn es bleibt der Verdacht, oder vielmehr die Frage, ob dies bloss der Anschnitt der Salami war, oder noch weitere Schnitte folgen werden? Warten wir’s ab.

Autor: Heinz Malli, Mitglied Gemeindeparlament 

Quelle Foto auf Titelseite: www.hundesport-bl.de

Klimawandel - Herausforderungen auch für Münsingen

Ausgeprägte Hitzeperioden wie während den Sommern 2003 und 2015 führen uns vor Augen, wie extreme Wetterlagen unser Leben beeinflussen. Bisher sprachen die Klimaforscher in den verschiedenen Entwicklungsszenarien vorwiegend über das Phänomen von deutlich ansteigenden Durchschnittstemperaturen und deren Auswirkungen. Dazu zählen in der Schweiz die Gletscherschmelze oder während dem Winter ausbleibender Schnee in tieferen Lagen. Nun spüren wir alle, was noch viel weitreichendere Folgen sind. Extremwetter Ereignisse wie Dauerregen oder lang anhaltende Trockenheit treffen jeden Einzelnen / jede Einzelne in irgendeiner Weise: Die Bauern zittern um ihre Ernte auf den Feldern, Eigentümer/innen von Immobilien fürchten sich vor Überflutungen oder hohen Grundwasserspiegeln, die touristischen Betriebe erleben enorme Schwankungen der Gästezahlen. Dies sind nur einige Beispiele direkter Betroffenheit.

Und was bedeutet die klimatische Entwicklung für die Gemeinden? Der Schutz der Bevölkerung vor Unwetterfolgen rückt bei Einsätzen der Feuerwehr und des Zivilschutzes häufiger in den Vordergrund. Die Infrastruktur wie Kanalisation und natürliche Abflusssysteme sind womöglich anders zu konzipieren oder deren Aufnahmekapazität auszubauen. Die Gefahr von Verunreinigungen des Grundwassers (z.B. durch überschwemmte Öltanks) steigt. Den gemeindeeigenen Grundinfrastrukturen wie Wasserleitungen, Abwasserreinigungsanlagen, Energiebetrieben und -leitungen oder Verkehrswegen gilt besonderes Augenmerk: Deren Beschädigung oder Ausfall hat enorme Auswirkungen auf das Alltagsleben aller Einwohner/innen. Sind diese Einrichtungen immer noch ausreichend geschützt?

Bei Hitzeperioden ist vor allem die ältere Einwohnerschaft gesundheitsgefährdet. Gibt es Rezepte, um speziell für deren Wohl zu Sorgen? Während lang andauernden Trockenphasen kann durchaus die Situation eintreten, dass die Wasserversorgung aller Haushalte nicht mehr garantiert ist. Wie ist Münsingen für einen solchen Fall vorbereitet?  Es ist an der Zeit, dass sich die Behörden ernsthaft unter anderem mit den gestellten Fragen auseinandersetzen und eine Neubeurteilung der Risiken vornehmen. 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat neuerdings einen Massnahmenkatalog für Behörden erstellt. Wegweisend sind insbesondere die langfristigen und städteplanerischen Massnahmen, um die Auswirkungen des "Wärmeinseleffekts" von städtischem Raum möglichst gering zu halten. Gemeint ist damit, die negativen Auswirkungen der klimatischen Hitze einzudämmen. Nachfolgende Abschnitte bis und mit den aufgezählten Massnahmen sind originalgetreu aus dem Dokument übernommen worden.

Ursachen für den Wärmeinseleffekt sind die eingeschränkte Luftzirkulation wegen der dichten Bebauung und die höhere Sonnenabsorption durch gewisse Baumaterialien. Die Abwärme von Verkehr, Industrie und Gebäuden und fehlende Grünflächen und Beschattung verstärken den Effekt.

Ziel sollte es sein, anhand verschiedener städtebaulicher Massnahmen die Hitzebelastung in den Sommermonaten zu reduzieren und somit die Anpassung an ein wärmeres Klima zu fördern. Damit wird gleichzeitig ein Beitrag geleistet, den diversen Herausforderungen des Klimawandels (z. B. Luftbelastung) entgegenzutreten. Die Zusammenarbeit von verschiedenen Politikbereichen und Forschungsgebieten ist dafür unerlässlich. Die Beteiligung des Gesundheitssektors ist wichtig, da Synergien für andere Anliegen im Bereich Gesundheit genutzt werden können. Mögliche Massnahmen:

  • Förderung und Sicherstellung der Durchlüftung; Luftbahnen für Frischluft freihalten
  • Erhöhung und Aufwertung des Grünflächenanteils und Verminderung der versiegelten Fläche
  • Gebäudebegrünung
  • Schaffung von beschatteten öffentlichen Räumen wie Pärke, Spielplätze, Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, Gehsteige (z. B. durch Baumalleen)
  • Einrichtung und Erweiterung von offenen, bewegten Wasserflächen

Wo steht die Stadt Münsingen bezüglich Förderung einer langfristigen Anpassung an die zunehmende Hitzebelastung? Die SP Münsingen bietet noch so gerne Hand bei der Ausarbeitung eines Konzeptes inklusive konkreter und umsetzbarer Massnahmen. Die nächste grosse Chance bietet sich bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt. Mehr Grün und weniger Grau muss die Devise sein!

Autor: Linus Schärer, Vizepräsident SP Münsingen

Quelle: www.hitzewelle.ch 

Foto: Kreuzung beim Restaurant Bären, Linus Schärer

Folgender Artikel ist am 5. Mai in der Berner Zeitung zum Hundesportzentrum erschienen.

Mit Klicken auf den Artikel öffnet sich dieser und macht ihn lesbar.

Die Mär der hohen Steuerbelastung in der Schweiz

Die neueste OECD-Studie zum Ländervergleich der Steuerlast auf Einkommen bestätigt wie zuvor auch schon: Die Abgaben- und Steuerlast Alleinstehender Schweizer liegt im Schnitt bei 21.8%, bei Ehepaaren mit Kindern gar nur bei 9.1% des Einkommens. Damit liegt die Schweiz im internationalen OECD-Verlgleich bezüglich Steuerlast an viertletzter Stelle. Nur in Mexiko, Neuseeland und Chile zahlen die Bürgerinnen und Bürger noch weniger Steuern auf Einkommen.

Diese Fakten widerlegen das ewige Gejammer der Bürgerlichen, dass die Steuerlast in der Schweiz zu hoch sei.  Dies stimmt definitiv nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass die stete Forderung der politischen Rechten nach weiteren Steuersenkungen Gehör finden. Unter diesen Umständen wirken sich schon geringe Steuersenkungen verheerend aus: Das soziale System mit Umverteilung zugunsten der Ärmsten hat zur Folge, dass sich die Schere zwischen arm und reich weiter vergrössert. Unter sozialer Gerechtigkeit und Solidarität versteht die SP ganz etwas anderes. Die glasklaren Fakten sprechen für uns. 

Autor: Linus Schärer

Jahresbericht 2016 des Präsidenten in aller Kürze

  • Standaktion für die Ersatzwahlen in den Regierungsrat mit den beiden Kandidaten Christoph Ammann und Roberto Bernasconi in Münsingen
  • Mitwirkung zu den Überarbeitungen der Gemeindeordnung, des Reglements über Wahlen und Abstimmungen, des Kommissionenreglements sowie der Ressort- und Aufgabenorganisation
  • Mitwirkung Entwicklungsgebiet Bahnhof West: Das Projekt hat viele gute Ansätze, Feinjustierungen sind dennoch angebracht (Fussgängerquerung, weniger Parkplätze pro Wohnung, Erholungsraum im Quartier..)
  • Mitwirkung Entlastungsstrasse Nord: Die SP Münsingen lehnt diese klar ab.
  • Widerstand gegen den Verkauf der Gemeindeparzelle Brückreuti zeigt Erfolg: Abgabe erfolgt nur im Baurecht. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass die Gemeinde als Bauherrin und Vermieterin auftritt. 
  • Kunden-WC im neuen Coop-Einkaufszentrum werden nach Intervention und einer Kartenaktion der SP Münsingen eingebaut.
  • Umsetzung der Volksmotion SP Münsingen für ein Altersleitbild: Es steht noch Arbeit an...
  • Erste Vorbereitungen zu den Gemeindewahlen 2017: Workshop zur Erarbeitung der Ziele für die anstehende Legislatur

Die SP Münsingen lehnt die Entlastungsstrasse Nord ab

MEDIENMITTEILUNG

Aus Sicht der SP werden die vom Gemeinderat verfolgten Ziele mit der geplanten Strasse nicht erreicht. Zudem wird die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Schlossmatt gefährdet und ein wichtiges Naherholungsgebiet zerstört.

Das vom Gemeinderat zur Mitwirkung vorgelegte Projekt „Entlastungsstrasse Nord“ soll den Ortsteil West direkt an die Bernstrasse anbinden und so das Ortszentrum und das Bahnhofquartier entlasten. Damit soll der Verkehr auf der Hauptverkehrsachse durch Münsingen reduziert und verflüssigt werden.

Mit der neuen Strasse wird der Stau aber bloss verlagert und nicht beseitigt. Die Durchfahrtszeiten während der Verkehrsspitzen am Morgen und Abend werden um wenige Minuten reduziert. Diese minimale Zeitersparnis rechtfertigt keinesfalls die hohen finanziellen Aufwendungen für die neue Strasse.

Die Entlastungsstrasse Nord wird zu einer Belastungsstrasse, weil sie zu Mehrverkehr direkt vor der Schulanlage Schlossmatt führt. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler wird dadurch massiv gefährdet. Die neue Strasse führt zudem durch eine Landschaftsschutzzone mit einem wichtigen Naherholungsgebiet, das völlig entwertet wird.

Die Strasse ist überdimensioniert, weil sie trotz fehlendem Bedarf auch für den Schwerverkehr ausgelegt ist. Damit wird die Entlastungsstrasse zur Transitstrasse. Die Entlastungsstrasse hängt zudem von der Realisierung des Zentrums Bahnhof West und der Begradigung der Industriestrasse ab. Die zeitliche Abstimmung der drei Projekte ist nicht garantiert. Dadurch besteht die reale Gefahr einer erheblichen Mehrbelastung der Quartiere zwischen Sägegasse und Belpbergstrasse. Diese Strassen sind heute wichtige Verbindungen für den Langsamverkehr sowie für Schülerinnen und Schüler.

Mit der geplanten Strasse können die verfolgten Ziele nicht erreicht werden, zudem gefährdet sie die Sicherheit von Schülerinnen und Anwohnern. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Der Verlust an Wohn- und Lebensqualität entlang der geplanten Strasse ist gross.

Die SP Münsingen lehnt die Entlastungsstrasse Nord gemäss des im Oktober 2016 vorgelegten Vorprojektes ab.

Auskunft erteilt: Roland Beeri, Präsident SP Münsingen TF 031 781 20 13, Mobil 076 498 73 52

Mitwirkung Entlastungsstrasse Nord

Die SP Sektion Münsingen lehnt die Entlastungsstrasse Nord auf der Grundlage des uns zur Mitwirkung unterbreiteten Vorprojektes ab. 

Diese Ablehnung erfolgt aus folgenden Gründen:

1. Die Strasse bringt den angestrebten Nutzen nicht:

Die Strasse soll den Verkehr verflüssigen und Reisezeiten verkürzen, indem sie den Verkehr aus dem Unterdorf Richtung Bern aufnimmt (und retour). Es soll keine zweite Transitachse entstehen.
Aber die Strasse ist so konzipiert,

i.     dass am neuen Kreisel an der Bernstrasse ein Engpass entsteht, an welchem sich in den Morgenspitzen der Verkehr auf der Bernstrasse Richtung Münsingen stauen wird.

ii.     dass sie Mehrverkehr verursacht und sich die Stausituationen verlagern werden (neuer Bernstrassekreisel, umliegende Gemeinden, Autobahn), aber auch innerhalb von Münsingen durch zusätzliche (auch auswärtige) Nutzer. 

iii.     dass sie als Durchgangsstrasse attraktiv ist (gemäss Metron-Studie: Fahrzeit während der Abendspitze: Kreisel Rubigen – Thunstrasse/Türlenweg 5 Minuten; Kreisel Rubigen – Industriestrasse/Belpbergstrasse 4 Minuten, von dort sind es maximal 1,5 Minuten bis Thunstrasse/Türlenweg). Die flankierenden Massnahmen zur Verhinderung von Ausweichverkehr sind somit nicht ausreichend.

iv.     mit dem Gewinn von ein paar Minuten sowie Stauverlagerungen ist der Nutzen in einem völligen Missverhältnis zu den Kosten. Auch der Kulturlandverschleiss und Verlust an Erholungsfläche verursacht Kosten. Wir gaben richtigerweise Geld aus für Bachsanierungen und somit auch für die Naherholung. Hier wird Geld ausgegeben für die Zerstörung von einem beliebten und historischen Naherholungsgebiet. 

2. Aspekte der Sicherheit: 

Die Strasse verursacht einen erheblichen Mehrverkehr beim Schulhaus Schlossmatt. Es stimmt bis zu einem gewissen Grad, dass SchülerInnen lernen können, mit dem Verkehr umzugehen. Dies jedoch von Kindergartenkindern und SchülerInnen der 1. und 2. Klasse zu erwarten, ist nicht realistisch, ja fahrlässig. Die Durchsetzung von Tempo 30 auf der Tägermattstrasse und im Bereich des Rossbodens ist nicht realistisch, da es hier keine Hindernisse gibt. Das Schulhaus wäre das erste Hindernis von Bern her kommend. (führt dazu, dass diese Route in Realität noch schneller ist).

3. Verlust an wertvollem und attraktivem Raum:

i.     Die Strasse führt durch eine Landschaftsschutzzone (Rossboden). Das beliebte Naherholungsgebiet zwischen Rossboden, PZM und Schlossmatte, wird vollständig entwertet.

 ii.     Die Gemeinde plant, den Bahnhofvorbereich im „Zentrum Bahnhof West“ einladend und belebt zu gestalten. Das ist sinnvoll. Mit dem Bau der Entlastungsstrasse und dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen auf der Industriestrasse ist dieses Vorhaben jedoch illusorisch. Zugleich wird beim Bahnhof West eine Alterssiedlung verwirklicht. Auch diese Nutzung passt nicht zu einer zentralen Verkehrsachse. 

4. Die Strasse ist für eine Entlastungsstrasse überdimensioniert:

An der Informationsveranstaltung wurde vom Gemeinderat darauf hingewiesen, dass die Lastwagen – abgesehen vom Baustellenverkehr – nicht ins Unterdorf hineinfahren werden, sondern grossmehrheitlich zum PZM und zur CTA. Allein für diese beiden Firmen eine schwerverkehrstaugliche Strasse zu konzipieren, ist überrissen und würde für die Zukunft genau dazu führen, dass die noch unüberbauten Gebiete sehr attraktiv für weitere Industrie und Gewerbeflächen werden. Dies darf in diesem Ortsteil nicht passieren. Diese Entwicklung würde dann wiederum den denkmalpflegerischen Schutz des PZM gefährden. 

5. Planerische Risiken und ihre Folgen:

Es ist absehbar, dass das „Zentrum Bahnhof West“ mit der Industriestrasse nicht vor der Entlastungsstrasse fertig gestellt sein wird. Würde die Entlastungsstrasse früher realisiert, so führt dies zu einer erheblichen Mehrbelastung in den Quartieren zwischen Sägegasse und Belpbergstrasse.

Michael Räber (Sozialpreisträger 2015 der Gemeinde Münsingen) gewinnt Prix Courage 2016!

Der Prix Courage des Beobachters geht an Michael Räber. Der 40-jährige Berner IT-Spezialist und Sozialpreisträger 2015 der Gemeinde Münsingen gab seinen Job in der Schweiz auf, um sich auf der griechischen Insel Lesbos für Flüchtlinge einzusetzen.

Eigentlich wollte Michael Räber aus Kiesen, welcher bis im Juni 2016 in Münsingen wohnte, seine Ferien in Griechenland geniessen. Doch die Reise im August letzten Jahres öffnete ihm die Augen. Als er sah, welch menschenunwürdigen Bedingungen die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Griechenland ausgesetzt sind, entschloss er sich zu handeln. In zwei Tagen hatte er sein Leben neu organisiert und sich mit seiner Frau abgesprochen. Er hängte seinen Job als IT-Spezialist an den Nagel und lancierte mit einem Bekannten das Minihilfswerk schwizerchrüz.ch.

Seitdem hilft er den gestrandeten Menschen vor Ort, packt sieben Tage die Woche dort an, wo es ihn am meisten braucht. Über hundert weitere Freiwillige hat er bereits nach Griechenland geholt, die ihn bei der Arbeit unterstützt haben. Wenn Räber Flüchtlinge aus dem eiskalten Meer an Land trägt, weiss er, dass er das Richtige tut: «Wenn ich Ungerechtigkeiten sehe, muss ich handeln.» Auch wenn er für seinen Einsatz einen hohen Preis zahlt: Seit einem Jahr ist er pausenlos unterwegs, schläft schlecht und träumt von ankommenden Booten und ertrunkenen Kindern.

Der Prix Courage wurde bereits zum 19. Mal verliehen. Michael Räber ist ein Mann, einer, der handelt, wo Menschen leiden. 

Der Entscheid sei zugunsten von jemandem gefallen, dem irgendwann im vergangenen Jahr Gedanken durch den Kopf gingen, die uns allen bekannt vorkämen – ‚Das kann doch nicht sein. Nicht in der heutigen Zeit, nicht im zivilisierten Europa’ – sagte Jury-Präsidentin Pascale Bruderer in ihrer Laudatio. «Michael Räber hat es getan. Und er tut es noch. Das, was wir gelegentlich finden, sollte oder könnte oder müsste man tun», so Bruderer.

Richtige Antworten zu finden auf die Flüchtlingskrise sei nicht einfach. Aber den gestrandeten Menschen zu helfen, die in notdürftigen Lagern mindestens temporär Unterstützung brauchen, sei unabhängig von der Komplexität des Problems wichtig. «Ankömmlinge sind unter menschenwürdigen Bedingungen unterzubringen und mit dem Nötigsten zu versorgen, bis ihr Asylentscheid im Erst-Ankunftsland geprüft worden ist. Das erfordert mehr als grosse Worte, es verlangt entschlossenes Handeln und hohen Einsatz», wie die Jurypräsidentin sagt.

Die Konsequenz, mit der Michael Räber seiner inneren Stimme gefolgt sei, mit der er sein eigenes Leben umgestellt habe, um andern zu helfen, mache seine Tat in diesem Jahr zu einem «besonders leuchtenden Beispiel für zivilcouragiertes Handeln», so der Chefredaktor des Beobachters.

Michael Räber zeigte sich bewegt über die Auszeichnung: «Ich bedanke mich für den Preis. Er ist Ihr Zeichen dafür, dass es richtig war, dass hunderte Schweizerinnen und Schweizer ausgezogen sind, um sich für Menschen in Not zu wehren.»

 

Quelle: www.beobachter.ch/prixcourage

 

Ein Interview mit Michael Räber ist in der Ausgabe SPecht 2016 zu finden, auf dieser Seite unter "Publikationen".

Interview mit Michael Räber, Flüchtlingshelfer in Griechenland, Träger des Münsinger Sozialpreises 2015

Die SP Münsingen hat mit Michael Räber gesprochen und ihn nach seinen Eindrücken und Erfahrungen befragt. Die SP Münsingen unterstützt seine humanitäre Hilfe. Auch in unserer Gemeinde wohnen Flüchtlinge. Dieser Artikel soll zu einem besseren Verständnis der aktuellen Situation beitragen.

Wie sieht die Flüchtlingssituation in Griechenland zurzeit aus?

In Griechenland sitzen 55‘000 Menschen fest, die kein Asylgesuch stellen können. Sie kriegen keinen konkreten Termin, haben keine Anlaufstelle für ihr Asylgesuch. Die Familien leben unter unwürdigen Bedingungen, viele davon in Zelten in alten Industriehallen in Thessaloniki. Die Menschen werden von der griechischen und europäischen Politik mit Absicht rechtlos festgehalten. Sie dienen als abschreckendes Beispiel für die Flüchtenden in der Türkei, damit diese nicht das Meer überqueren.

Erzähle kurz, wie dein Helfen vor Ort zustande kam. Was motivierte dich dazu?

In Athen habe ich auf der Rückreise von den Ferien Kinder mit riesigen Rucksäcken gesehen. Ich bin ihnen gefolgt und habe auf einem Platz 300 Leute angetroffen, die nichts hatten - sie bekamen keine Hilfe. In dieser Situation haben wir geholfen, aus meiner Sicht ein normales Handeln.

Wie und mit wem hilfst du derzeit konkret den Flüchtlingen vor Ort?

Wir helfen mit jeweils rund 20 unabhängigen freiwilligen Helfern, die sich mit der von mir ins Leben gerufenen Organisation schwizerchrüz.ch assoziieren. Insgesamt betreuen wir 1100 Leute in zwei von der Armee und der Luftwaffe geführten Camps. Wir kümmern uns primär um Zusatzernährung, eine Bildungseinrichtung (Schule), Kinderprogramme und die Betreuung in Frauenzonen.

Was löst es bei dir für Gedanken aus, dass den Flüchtlingen die Flucht nach Europa verwehrt wird?

Ich akzeptiere diese Menschenrechtsverletzungen nicht. Den Menschen wird der Zugang zu unserem Rechtssystem verwehrt, die Asylgesetzgebung wird ausgehebelt. Das passiert nicht zufällig, es ist der Wille der Regierungen und Institutionen. Europa zeigt jetzt wieder ein faschistisches Gesicht, die sogenannten europäischen Werte sind de facto nicht mehr in Anwendung.

Sind bei dir durch die Auszeichnung als Sozialpreisträger 2015 der Gemeinde Münsingen viele Reaktionen eingegangen? Half dir die Auszeichnung konkret für dein Hilfsprojekt?

Ja, einige Reaktionen gingen ein. Für mein Projekt war die Auszeichnung hilfreich.

Wie viele finanzielle Mittel konnte euer Projekt „schwizerchrüz“ seit Beginn einsetzen?

Es ist rund eine Million Euro.

Verfolgst du die Asyldebatte der politischen Exponenten und der Gesellschaft in der Schweiz? Wie beurteilst du diese?

Sie wird alleine aus sicherheitspolitischer Warte geführt und nicht aus Sicht der betroffenen Menschen. Jede Systemlösung, die die Würde und Menschenrechte dieser Menschen verletzt, muss kriminalisiert werden.

Grundsätzlich läuft die ganze Diskussion in der Schweiz falsch: Flüchtende werden enteignet, in die Sozialhilfe gezwungen und entmündigt. Ich plädiere dafür, Gleichberechtigung und Chancengleichheit herzustellen und die Sozialleistungen, welche per se bevormundend sind und zu Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt führen, abzuschaffen. Ich begrüsse ein bedingungsloses Grundeinkommen auf sehr tiefem Niveau.

Was denkst du über die Berichterstattung der Schweizer Medien zurFlüchtlingssituation?

Die Medien werden ihrer Rolle als 4. Macht im Staat nicht gerecht, solange sie es nicht schaffen, Menschenrechtsverletzungen nachhaltig zu thematisieren. Sie werden ihrer Rolle auch nicht gerecht, wenn sie unreflektiert den irrationalen Ängsten vor Terror Vorschub leisten. Interessanterweise gibt es in der Schweiz kein einziges medienkritisches Gefäss.

Was läuft aus deiner Sicht gut im Schweizer Asylwesen, was weniger gut?

Die Verfahren werden korrekt und ohne Verwaltungsnotstand abgewickelt. Sie sind aber kalt und unpersönlich und werden so den Menschen, die aus einem Krieg kommen, nicht gerecht. Das ganze Asylwesen beruht darauf, dass wir diesen Menschen nicht die gleichen Rechte zugestehen, die wir für uns in Anspruch nehmen. Zudem zwingt es die Menschen in die Sozialhilfe, durch die sie bevormundet werden.

In welchen Bereichen und was könnte auf kommunaler Ebene mehr zugunsten der Asylsuchenden unternommen werden?

Die Gemeinden könnten den Behörden Menschen entziehen, die in offensichtlich unsichere Länder wie Afghanistan zurückgeschafft werden sollen, analog dem Kirchenasyl. Auch Gemeinden haben die Pflicht, zivilen Widerstand zu leisten.

Michael Räber, Besten Dank für das Gespräch.

Protestaktion "fehlende Kundentoilette neuer Coop Münsingen" trägt Früchte

Nachdem im Neubau von Coop auf dem Traubenareal in Münsingen zunächst keine Kunden-Toilette vorgesehen war, lenkten die Verantwortlichen nach den von unserer SP-Sektion initiierten Protestaktion nun ein. Es muss eine hohe Anzahl von "Protestkarten" beim verantwortlichen Regionalleiter Coop Bern eingegangen sein.

"Coop liegen die Bedürfnisse der Kundschaft am Herzen", schreibt Coop in einer Medienmitteilung. Aus diesem Grund werde das geplante Einkaufszentrum nun doch mit einer Toilettenanlage "an zentralem Standort' ausgestattet.

Der Entscheid sei nach Absprache mit der Gemeinde gefallen, schreibt Coop.

Wir danken allen, welche sich an der Aktion beteiligt und somit zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Frühsommerfest von 5 SP-Sektionen aus der Region

Zum zweiten Mal organisierte die SP Belp unter der Regie von Pascal Linder das Frühsommerfest von benachbarten SP-Sektionen. Waren es vor einem Jahr erst 3 Sektionen, so nahmen am 27. Mai 2016 Genossinnen und Genossen von den Sektionen Belp, Münsingen, Rubigen, Kehrsatz und Muri-Gümligen teil. 

In entspannter Atmosphäre beim Hüsi der Roten Falken Bern (auf Boden der Gemeinde Belp) wurde gegrillt, gegessen, getrunken, politisiert, debattiert, Tischtennis und Boule gespielt. Ca. 50 Personen nahmen am Anlass teil.

Dieser ortsübergreifende Austausch wirkt inspirierend und bestärkt uns in unseren Anliegen. Bis zum nächsten Jahr am Frühsommerfest!

Neues Coop-Zentrum ohne WC für Kundinnen und Kunden

Im neuen Coop-Einkaufszentrum am Dorfplatz in Münsingen soll es keine WCs für Kundinnen und Kunden geben. Auf eine Intervention von Kundinnen und Kunden reagierte die Coop-Leitung überhaupt nicht. Jetzt lanciert die SP Münsingen eine Aktion. Mit Karten, die den Sachverhalt aufzeigen, werden Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, bei Coop die Missachtung zu reklamieren.

Ende des vergangenen Jahres wurde die Baubewilligung für das neue Einkaufszentrum von Coop in Münsingen erteilt. Dieses Jahr sind die Arbeiten in Angriff genommen worden. Auf dem Baufeld wurden die alten Gebäude abgerissen und die Bäume gefällt.

Im Erdgeschoss der neuen Überbauung wird ein neues Coop-Einkaufszentrum realisiert. Die Verkaufsfläche von heute 700 m2 im alten Coop wird mit einem Schlag mehr als verdoppelt.

Interessierte Gemeindebürgerinnen und –bürger stellten fest, dass in diesem neuen, grösseren Einkaufszentrum keine Toiletten für Kundinnen und Kunden vorgesehen sind, von einer IV-Toilette keine Rede ist. Sie fragten deshalb den Verkaufsleiter der Region Bern nach den Gründen für diesen Verzicht. Eine Antwort steht heute noch aus.

Jetzt hat die SP Münsingen eine Aktion lanciert, um der Leitung von Coop Region Bern zu zeigen, dass dieses Manko nicht bloss ein paar wenigen Kritikerinnen und Kritikern missfällt. Erste Karten wurden am vergangenen Samstag vor dem alten Coop in Münsingen verteilt. Weiter Karten werden in die Briefkästen gesteckt.

Insbesondere ältere Menschen, Frauen und Männer mit Kleinkindern sowie behinderte Personen sind in einem Einkaufszentrum von der Grösse des neuen Coop am Dorfplatz in Münsingen, auf ein WC angewiesen.

Ein WC für die Kundinnen und Kunden müsste für einen Grundversorger der Grösse eines Coop doch eigentlich zum Service gehören. Eine selbstverständliche Dienstleistung für die Kundinnen und Kunden. 

Auskunft erteilt Roland Beeri.

Protestaktion fehlende Kundinnen- und Kundentoiletten neuer Coop

Die Protestkarte kann ausgedruckt und nach Frankierung per Post bis Ende Monat verschickt werden. Bitte Protestkarte anklicken, um Text lesen zu können. Wir hoffen auf viel Post für Herrn Schmid.

Einladung zur Parteiversammlung vom 18. Mai 2016

Mitwirkung Entwicklungsgebiet Bahnhof West

Richtplan Bahnhof West

Grundsätzlich begrüssen wir eine neue Querung für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende. Die Lage südlich des Busbahnhofs halten wir jedoch nicht für richtig. Statttdessen ist eine Querung  weiter nördlich  anzustreben.Mit einer Bahnunterführung auf Höhe Bushof würde das Umsteigen auf den ÖV wesentlich attraktiver. Diese Querung müsste genügend breit sein. Sie könnte gleichzeitig von Velofahrenden und Fussgängerinnen und Fussgängern genutzt werden. Zudem müsste sie über einen behindertengerechten Aufgang zu den Perrons verfügen.

Der vorliegende Richtplan deckt den Aspekt der öffentlichen Nutzung, des Erholungsraums und der attraktiven Plätze zu wenig ab. Eine öffentliche Nutzung sollte auch "hinter" der Kante auf der Innenseite der Baufelder möglich sein. Diese sind vor Schienen- und Strassenlärm geschützt und weisen so ideale Voraussetzungen zum Verweilen und sich Begegnen auf.

Das Quartier ist optimal mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Daher sind Konzepte für ein verkehrsarmes Quartier detailliert zu prüfen. Diese besonderen Verhältnisse erlauben eine autoarme Planung mit max. 0.3 - 0.5 Parkplätze pro Wohnung.

Überbauungsordnung „Zentrum Bahnhof West“ UeO q

Auf die Bedürfnisse des Langsamverkehrs ist gebührend Rücksicht zu nehmen. Wir unterstützen die Erweiterung des Angebots an Veloabstellplätzen. Der Zugang zu den Veloabstellplätzen muss sowohl von der Sägegasse als auch vom Dorfmattweg möglich sein. Die Erschliessung über die bestehende Bahnunterführungsrampe ist dafür nicht tauglich. Diese Rampe ist zu schmal.

Die Erstellung eines Busperrons auf der Bahnhof-West-Seite ist sehr sinnvoll. Warum dieser Umsteigebushof nur zum Aussteigen funktionieren soll, ist schwer verständlich.

Mit der Bahnquerung im Bereich des Bushofs entstünde eine direkte Verbindung. Wenn westlich der Bahn, direkt bei dieser Unterführung, eine Bushaltestelle geschaffen würde, wäre das Umsteigen auf andere Busse via diese Querung sehr einfach.

Der Bus könnte somit im unteren Dorfteil fahren, ohne den Bushof und die Bahnhofstrasse zu belasten.

Die Ueberbauungsordnung definiert zwar eine optimale Raumnutzung aber nicht die Merkmale für attraktive Zonen zum Verweilen und sich Erholen. Für die Erhöhung der Aufenthaltsqualität entlang der Industriestrasse reichen ein gemischte Nutzung und ein paar Bäume allein nicht aus (siehe Bahnhofplatz Ost). Da braucht es detailliertere Vorgaben. Wir schlagen vor, diese zusammen mit Fachkräften für Stadtentwicklung zu erarbeiten und in die UeO q zu integrieren.

SP Münsingen mit neuem Web-Auftritt

Die SP Münsingen verfügt seit April 2016 über eine neue Homepage. Dank dieser Massnahme werden zukünftig aktuelle Informationen zeitnah auf dieser Seite aufgeschaltet. Medienmitteilungen und News der Sektion sind jeweils über den Bereich "Aktuelles" abzurufen.

Gerne nehmen wir Anregungen entgegen: Bitte kontaktieren Sie uns via Kontaktangaben, welche links auf der Homepage erscheinen.